Elektrische Felder

Es wird unterschieden zwischen elektrischen Wechselfeldern und
elektromagnetischen Wechselfeldern

Elektrische Wechselfelder

entstehen infolge elektrischer Wechselspannungen in Leitungen, Steckdosen, elektrischen Geräten usw. und zwar auch dann, wenn keine stromverbrauchenden Geräte in Betrieb sind.

Da sie mit relativ niedrigen Frequenzen arbeiten, nennt man sie niederfrequente Felder. Die im Alltag dominierende Frequenz ist bei uns 50 Hertz, in den USA 60 Hertz. 

Elektrische Wechselfelder setzen den Körper unter Spannung, sie verursachen im Organismus künstliche Ströme. Es kommt zu Ladungsumkehrungen und Nervenreizungen. 
Weitere biologische Effekte werden erforscht und diskutiert. Das biologische Risiko steigt mit der Feldstärke und der Frequenz.


Elektromagnetische Wechselfelder

entstehen durch fließenden elektrischen Wechselstrom in Installationen, Leitungen, Geräten, Motoren, Transformatoren etc. Also immer dann, wenn Verbraucher eingeschaltet sind.

Diese Felder breiten sich durch Wände, Häuser, Erdreich, durch alle nicht-magnetischen Materialien ungehindert aus. Magnetische Felder können nur schlecht bzw. mit erheblichem Aufwand abgeschirmt werden.

Magnetische Wechselfelder induzieren im Körper elektrische Spannungen, es werden künstliche Ströme erzeugt.
Das biologische Risiko steigt mit der Feldstärke und der Frequenz.


10 Tipps zur Reduzierung elektrischer Felder

  1. Schalten Sie Elektrogeräte, die nicht ständig in Betrieb sind, bei Nichtbenutzung völlig aus.
    Praktisch ist die Verwendung abschaltbarer Steckdosen bzw. Stecker;
    oder ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
  2. Betten sollten mindestens 2 Meter von starken Strahlungsquellen entfernt sein
    (Radiowecker, Fernseh- /HiFi-geräten, Durchlauferhitzern, Speicher-Heizungen, Kühlschränken, Elektroherden, Waschmaschinen, Heizungspumpen, Sicherungskästen etc.) .
  3. Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Bett mindestens einen Meter Abstand zu Heizungs- und Wasserrohren sowie Gasleitungen haben. 
  4. Benutzen Sie Handys so wenig wie möglich und dann auch nur für kurze Gespräche!
    Telefonieren Sie mit dem Handy nicht bei schlechtem Empfang, z.B. in Autos ohne Außenantenne.
    Die Autokarosserie verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit einer höheren Leistung. 
  5. Kinder und Jugendliche sollten kein Handy benutzen!
  6. Verzichten Sie auf schnurlose Telefone nach dem DECT-Standard. Die meisten dieser Schnurlos-Telefone senden 24 Stunden gepulste elektromagnetische Wellen soweit aus, wie sie damit telefonieren können. 
  7. Benutzen Sie keine lokalen Funk-Netzverbindungen wie Bluetooth und WLAN. 
    Über gesundheitliche Beschwerden bei der Benutzung von Notebooks mit Funk-Netzwerkkarten und Computern mit WLAN-Antennen wird zunehmend berichtet.
  8. Benutzen Sie Heizkissen und Heizdecken nur zum Anwärmen des Bettes. 
    Auch ausgeschaltete, aber noch mit dem Stromnetz verbundene Heizkissen und Heizdecken können sehr starke elektromagnetische Felder verursachen.
  9. Viele Babyphone verursachen starke Magnetfelder und sind Funksender.
    Sie sollten mindestens zwei Meter vom Bett entfernt sein.
  10. Lassen Sie für Schlaf- und Kinderzimmer Netzfreischalter vom Elektriker einbauen;
    dadurch verursachen die Stromleitungen sowie Lampen und Elektrogeräte im Schlafbereich nur noch dann elektrische Felder, wenn tatsächlich Strom benötigt wird.
  11. Halten Sie einen Mindestabstand von fünf Metern zu eingeschalteten Mikrowellenherden ein,
    und zwar ringsum!